Oscar Ledesma

Oscar Ledesma ist Emscher Bridges-Preisträger 2013.

Einen Tag lang sichteten die Jurymitglieder die eingereichten Bildserien und wie immer fiel die Auswahl nicht leicht. Auch in diesem Jahr diskutierten die Experten im Pumpwerk Alte Emscher in Duisburg intensiv darüber, welche der Arbeiten zum Thema PAST/PERFECT – Raum und Traum in die BRIDGES-Sammlung aufgenommen werden sollten. Jetzt stehen die Preisträger und ihre prämierten Fotoserien fest:

  • Sebastian Forkarth – „Westsidefilde“
  • Annette Jonak – „Der Stand der Dinge. Bruckhausen #2“
  • Oscar Ledesma – „Umbau“
  • Hendrik Lietmann – „EmscherWeg FahrradCam“
  • Albert Palowski – „I had a dream“

mehr info über den Emscher Bridges hier

über meine Arbeit für den Bridges hier


Ab Morgen bin ich ein Schmetterling.
Installation von Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma. (C) 2012
Für Verkehrte Wald Projekte. Bochum
In Luftiger Höhe schwebt in einem riesenhaften Kokon ein Koloss. Eingesponnen in die netzartigen Seile eines bunten Gewebes erkennt man graues, weiches Tier. An einer Seite hängt etwas längliches heraus - es ist ein Rüssel. Was für ein Insekt mag das sein? Man schaut genauer hin und sieht große dunkle Augen und Segelohren - es ist ein Elefant!Der Klassiker von dem Elefanten der fliegen lernen möchte wird hier neu interpretiert. In einem verkehrten Wald ist die Schwerkraft nicht bindend, was zählt ist Phantasie und Glaube. Der Elefant schwebt in seinem Kokon und träumt vom nächsten Tag, an dem er fliegen können wird.Die Installationbesteht aus einer großen, netzartigen Hängematte und dem riesigen grauen Plüschelefanten. Wir sind uns bewußt, das die Bäume in die wir ihn hängen wollen, keinen Schaden nehmen dürfen und natürlich sollen auch keine Besucher gefährdet werden. Wir würden dafür Sorge tragen, das der Elefant mit professionellem Equipment (Sicherungsseile, Karabiner, Gummischutz für den Baumstamm, etc.) angebracht wird. Ab Morgen bin ich ein Schmetterling.
Installation von Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma. (C) 2012
Für Verkehrte Wald Projekte. Bochum
In Luftiger Höhe schwebt in einem riesenhaften Kokon ein Koloss. Eingesponnen in die netzartigen Seile eines bunten Gewebes erkennt man graues, weiches Tier. An einer Seite hängt etwas längliches heraus - es ist ein Rüssel. Was für ein Insekt mag das sein? Man schaut genauer hin und sieht große dunkle Augen und Segelohren - es ist ein Elefant!Der Klassiker von dem Elefanten der fliegen lernen möchte wird hier neu interpretiert. In einem verkehrten Wald ist die Schwerkraft nicht bindend, was zählt ist Phantasie und Glaube. Der Elefant schwebt in seinem Kokon und träumt vom nächsten Tag, an dem er fliegen können wird.Die Installationbesteht aus einer großen, netzartigen Hängematte und dem riesigen grauen Plüschelefanten. Wir sind uns bewußt, das die Bäume in die wir ihn hängen wollen, keinen Schaden nehmen dürfen und natürlich sollen auch keine Besucher gefährdet werden. Wir würden dafür Sorge tragen, das der Elefant mit professionellem Equipment (Sicherungsseile, Karabiner, Gummischutz für den Baumstamm, etc.) angebracht wird. Ab Morgen bin ich ein Schmetterling.
Installation von Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma. (C) 2012
Für Verkehrte Wald Projekte. Bochum
In Luftiger Höhe schwebt in einem riesenhaften Kokon ein Koloss. Eingesponnen in die netzartigen Seile eines bunten Gewebes erkennt man graues, weiches Tier. An einer Seite hängt etwas längliches heraus - es ist ein Rüssel. Was für ein Insekt mag das sein? Man schaut genauer hin und sieht große dunkle Augen und Segelohren - es ist ein Elefant!Der Klassiker von dem Elefanten der fliegen lernen möchte wird hier neu interpretiert. In einem verkehrten Wald ist die Schwerkraft nicht bindend, was zählt ist Phantasie und Glaube. Der Elefant schwebt in seinem Kokon und träumt vom nächsten Tag, an dem er fliegen können wird.Die Installationbesteht aus einer großen, netzartigen Hängematte und dem riesigen grauen Plüschelefanten. Wir sind uns bewußt, das die Bäume in die wir ihn hängen wollen, keinen Schaden nehmen dürfen und natürlich sollen auch keine Besucher gefährdet werden. Wir würden dafür Sorge tragen, das der Elefant mit professionellem Equipment (Sicherungsseile, Karabiner, Gummischutz für den Baumstamm, etc.) angebracht wird. Ab Morgen bin ich ein Schmetterling.
Installation von Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma. (C) 2012
Für Verkehrte Wald Projekte. Bochum
In Luftiger Höhe schwebt in einem riesenhaften Kokon ein Koloss. Eingesponnen in die netzartigen Seile eines bunten Gewebes erkennt man graues, weiches Tier. An einer Seite hängt etwas längliches heraus - es ist ein Rüssel. Was für ein Insekt mag das sein? Man schaut genauer hin und sieht große dunkle Augen und Segelohren - es ist ein Elefant!Der Klassiker von dem Elefanten der fliegen lernen möchte wird hier neu interpretiert. In einem verkehrten Wald ist die Schwerkraft nicht bindend, was zählt ist Phantasie und Glaube. Der Elefant schwebt in seinem Kokon und träumt vom nächsten Tag, an dem er fliegen können wird.Die Installationbesteht aus einer großen, netzartigen Hängematte und dem riesigen grauen Plüschelefanten. Wir sind uns bewußt, das die Bäume in die wir ihn hängen wollen, keinen Schaden nehmen dürfen und natürlich sollen auch keine Besucher gefährdet werden. Wir würden dafür Sorge tragen, das der Elefant mit professionellem Equipment (Sicherungsseile, Karabiner, Gummischutz für den Baumstamm, etc.) angebracht wird. Ab Morgen bin ich ein Schmetterling.
Installation von Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma. (C) 2012
Für Verkehrte Wald Projekte. Bochum
In Luftiger Höhe schwebt in einem riesenhaften Kokon ein Koloss. Eingesponnen in die netzartigen Seile eines bunten Gewebes erkennt man graues, weiches Tier. An einer Seite hängt etwas längliches heraus - es ist ein Rüssel. Was für ein Insekt mag das sein? Man schaut genauer hin und sieht große dunkle Augen und Segelohren - es ist ein Elefant!Der Klassiker von dem Elefanten der fliegen lernen möchte wird hier neu interpretiert. In einem verkehrten Wald ist die Schwerkraft nicht bindend, was zählt ist Phantasie und Glaube. Der Elefant schwebt in seinem Kokon und träumt vom nächsten Tag, an dem er fliegen können wird.Die Installationbesteht aus einer großen, netzartigen Hängematte und dem riesigen grauen Plüschelefanten. Wir sind uns bewußt, das die Bäume in die wir ihn hängen wollen, keinen Schaden nehmen dürfen und natürlich sollen auch keine Besucher gefährdet werden. Wir würden dafür Sorge tragen, das der Elefant mit professionellem Equipment (Sicherungsseile, Karabiner, Gummischutz für den Baumstamm, etc.) angebracht wird. Ab Morgen bin ich ein Schmetterling.
Installation von Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma. (C) 2012
Für Verkehrte Wald Projekte. Bochum
In Luftiger Höhe schwebt in einem riesenhaften Kokon ein Koloss. Eingesponnen in die netzartigen Seile eines bunten Gewebes erkennt man graues, weiches Tier. An einer Seite hängt etwas längliches heraus - es ist ein Rüssel. Was für ein Insekt mag das sein? Man schaut genauer hin und sieht große dunkle Augen und Segelohren - es ist ein Elefant!Der Klassiker von dem Elefanten der fliegen lernen möchte wird hier neu interpretiert. In einem verkehrten Wald ist die Schwerkraft nicht bindend, was zählt ist Phantasie und Glaube. Der Elefant schwebt in seinem Kokon und träumt vom nächsten Tag, an dem er fliegen können wird.Die Installationbesteht aus einer großen, netzartigen Hängematte und dem riesigen grauen Plüschelefanten. Wir sind uns bewußt, das die Bäume in die wir ihn hängen wollen, keinen Schaden nehmen dürfen und natürlich sollen auch keine Besucher gefährdet werden. Wir würden dafür Sorge tragen, das der Elefant mit professionellem Equipment (Sicherungsseile, Karabiner, Gummischutz für den Baumstamm, etc.) angebracht wird. Ab Morgen bin ich ein Schmetterling.
Installation von Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma. (C) 2012
Für Verkehrte Wald Projekte. Bochum
In Luftiger Höhe schwebt in einem riesenhaften Kokon ein Koloss. Eingesponnen in die netzartigen Seile eines bunten Gewebes erkennt man graues, weiches Tier. An einer Seite hängt etwas längliches heraus - es ist ein Rüssel. Was für ein Insekt mag das sein? Man schaut genauer hin und sieht große dunkle Augen und Segelohren - es ist ein Elefant!Der Klassiker von dem Elefanten der fliegen lernen möchte wird hier neu interpretiert. In einem verkehrten Wald ist die Schwerkraft nicht bindend, was zählt ist Phantasie und Glaube. Der Elefant schwebt in seinem Kokon und träumt vom nächsten Tag, an dem er fliegen können wird.Die Installationbesteht aus einer großen, netzartigen Hängematte und dem riesigen grauen Plüschelefanten. Wir sind uns bewußt, das die Bäume in die wir ihn hängen wollen, keinen Schaden nehmen dürfen und natürlich sollen auch keine Besucher gefährdet werden. Wir würden dafür Sorge tragen, das der Elefant mit professionellem Equipment (Sicherungsseile, Karabiner, Gummischutz für den Baumstamm, etc.) angebracht wird.

Ab Morgen bin ich ein Schmetterling.

Installation von Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma. (C) 2012

Für Verkehrte Wald Projekte. Bochum

In Luftiger Höhe schwebt in einem riesenhaften Kokon ein Koloss. Eingesponnen in die netzartigen Seile eines bunten Gewebes erkennt man graues, weiches Tier. An einer Seite hängt etwas längliches heraus - es ist ein Rüssel. Was für ein Insekt mag das sein? Man schaut genauer hin und sieht große dunkle Augen und Segelohren - es ist ein Elefant!
Der Klassiker von dem Elefanten der fliegen lernen möchte wird hier neu interpretiert. In einem verkehrten Wald ist die Schwerkraft nicht bindend, was zählt ist Phantasie und Glaube. Der Elefant schwebt in seinem Kokon und träumt vom nächsten Tag, an dem er fliegen können wird.

Die Installation
besteht aus einer großen, netzartigen Hängematte und dem riesigen grauen Plüschelefanten. Wir sind uns bewußt, das die Bäume in die wir ihn hängen wollen, keinen Schaden nehmen dürfen und natürlich sollen auch keine Besucher gefährdet werden. Wir würden dafür Sorge tragen, das der Elefant mit professionellem Equipment (Sicherungsseile, Karabiner, Gummischutz für den Baumstamm, etc.) angebracht wird.


Odessa. Sokrates: “Aus dem Toten also entsteht das Lebende und die Lebenden?” Kebes: “Offenbar.” Landart | Rauminstallation Bianca Wickinghoff | Oscar Ledesma n.a.t.u.r. festival Katholikentagsbahnhof. Bochum. 2011Odessa. Sokrates: “Aus dem Toten also entsteht das Lebende und die Lebenden?” Kebes: “Offenbar.” Landart | Rauminstallation Bianca Wickinghoff | Oscar Ledesma n.a.t.u.r. festival Katholikentagsbahnhof. Bochum. 2011Odessa. Sokrates: “Aus dem Toten also entsteht das Lebende und die Lebenden?” Kebes: “Offenbar.” Landart | Rauminstallation Bianca Wickinghoff | Oscar Ledesma n.a.t.u.r. festival Katholikentagsbahnhof. Bochum. 2011Odessa. Sokrates: “Aus dem Toten also entsteht das Lebende und die Lebenden?” Kebes: “Offenbar.” Landart | Rauminstallation Bianca Wickinghoff | Oscar Ledesma n.a.t.u.r. festival Katholikentagsbahnhof. Bochum. 2011Odessa. Sokrates: “Aus dem Toten also entsteht das Lebende und die Lebenden?” Kebes: “Offenbar.” Landart | Rauminstallation Bianca Wickinghoff | Oscar Ledesma n.a.t.u.r. festival Katholikentagsbahnhof. Bochum. 2011Odessa. Sokrates: “Aus dem Toten also entsteht das Lebende und die Lebenden?” Kebes: “Offenbar.” Landart | Rauminstallation Bianca Wickinghoff | Oscar Ledesma n.a.t.u.r. festival Katholikentagsbahnhof. Bochum. 2011Odessa. Sokrates: “Aus dem Toten also entsteht das Lebende und die Lebenden?” Kebes: “Offenbar.” Landart | Rauminstallation Bianca Wickinghoff | Oscar Ledesma n.a.t.u.r. festival Katholikentagsbahnhof. Bochum. 2011

Odessa.

Sokrates: “Aus dem Toten also entsteht das Lebende und die Lebenden?”
Kebes: “Offenbar.”

Landart | Rauminstallation
Bianca Wickinghoff | Oscar Ledesma
n.a.t.u.r. festival
Katholikentagsbahnhof. Bochum. 2011


Ideologienzoo. Installation by Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma. Auf den ersten Blick scheint das Objekt (die Installation) eine fast wörtliche Umsetzung des Gedichtes „Konsen - Nonsens“ zu sein. Spielzeug-Figuren in ei- ner Materialsammlung aus Selbstgebasteltem und Kitsch öffnen einen Käfig und befreien ein Tier. Im Hintergrund des einen Käfigs eine Ikone, repräsentatives Requisit einer Konsensgesellschaft, im anderen Käfig eine Werbeseite aus einem Magazin, die ein starkgeschminktes Model zeigt. Davor steht, eingezäunt durch ein hohes Gitter ein Pferd mit Teufelskopf. Was wie spielerischer Nonsens wirkt ist bei genauerer Betrachtung des Symbol- gehalts der Figuren, eine Rückformulierung der Frage: wie frei sind wir denn wirklich, wenn wir aus dem Konsens ausbrechen und jegliche Orientierungs- und Vergleichsmöglichkeiten aufgeben? Besteht nicht die Gefahr sich in der Über-In- dividualisierung der Gesellschaft zu verlieren. Wieviel Freiheit verträgt ein Mensch überhaupt? Eine provokante Frage, gerade in einem Land das gesellschaftlich und kulturell die Freiheit als höchstes Gut beschreibt. Nonsens ist wertfrei, entzieht sich den Regeln. Auf der anderen Seite kann aber auch die Harmonie befreiend sein, nämlich eben von der Angst. Das Lamm das in der christlichen Ideologie das Symbol für Jesus - den Befreier ist, wird hier befreit. Es bleibt eine persönliche Entscheidung sich dem Werte-Konsens einer Gesellschaft anzuschließen, doch wünscht sich nach wie vor jeder nicht durch den Nonsens seiner Mitmenschen eingeschränkt oder verletzt zu werden. Die Unberechenbarkeit des Nonsens, die Gefahr das er verletzend sein kann, verbannt ihn genauso in den Käfig wie den Konsens, der blind machen kann für Fehler, die unter dem Banner einer Ideologie gemacht werden. Wen wollen wir also befreien? Trauen wir uns in einen der Käfige rein? oder bleiben wir am Ende wie so oft nur Zuschauer?Ideologienzoo. Installation by Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma. Auf den ersten Blick scheint das Objekt (die Installation) eine fast wörtliche Umsetzung des Gedichtes „Konsen - Nonsens“ zu sein. Spielzeug-Figuren in ei- ner Materialsammlung aus Selbstgebasteltem und Kitsch öffnen einen Käfig und befreien ein Tier. Im Hintergrund des einen Käfigs eine Ikone, repräsentatives Requisit einer Konsensgesellschaft, im anderen Käfig eine Werbeseite aus einem Magazin, die ein starkgeschminktes Model zeigt. Davor steht, eingezäunt durch ein hohes Gitter ein Pferd mit Teufelskopf. Was wie spielerischer Nonsens wirkt ist bei genauerer Betrachtung des Symbol- gehalts der Figuren, eine Rückformulierung der Frage: wie frei sind wir denn wirklich, wenn wir aus dem Konsens ausbrechen und jegliche Orientierungs- und Vergleichsmöglichkeiten aufgeben? Besteht nicht die Gefahr sich in der Über-In- dividualisierung der Gesellschaft zu verlieren. Wieviel Freiheit verträgt ein Mensch überhaupt? Eine provokante Frage, gerade in einem Land das gesellschaftlich und kulturell die Freiheit als höchstes Gut beschreibt. Nonsens ist wertfrei, entzieht sich den Regeln. Auf der anderen Seite kann aber auch die Harmonie befreiend sein, nämlich eben von der Angst. Das Lamm das in der christlichen Ideologie das Symbol für Jesus - den Befreier ist, wird hier befreit. Es bleibt eine persönliche Entscheidung sich dem Werte-Konsens einer Gesellschaft anzuschließen, doch wünscht sich nach wie vor jeder nicht durch den Nonsens seiner Mitmenschen eingeschränkt oder verletzt zu werden. Die Unberechenbarkeit des Nonsens, die Gefahr das er verletzend sein kann, verbannt ihn genauso in den Käfig wie den Konsens, der blind machen kann für Fehler, die unter dem Banner einer Ideologie gemacht werden. Wen wollen wir also befreien? Trauen wir uns in einen der Käfige rein? oder bleiben wir am Ende wie so oft nur Zuschauer?Ideologienzoo. Installation by Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma. Auf den ersten Blick scheint das Objekt (die Installation) eine fast wörtliche Umsetzung des Gedichtes „Konsen - Nonsens“ zu sein. Spielzeug-Figuren in ei- ner Materialsammlung aus Selbstgebasteltem und Kitsch öffnen einen Käfig und befreien ein Tier. Im Hintergrund des einen Käfigs eine Ikone, repräsentatives Requisit einer Konsensgesellschaft, im anderen Käfig eine Werbeseite aus einem Magazin, die ein starkgeschminktes Model zeigt. Davor steht, eingezäunt durch ein hohes Gitter ein Pferd mit Teufelskopf. Was wie spielerischer Nonsens wirkt ist bei genauerer Betrachtung des Symbol- gehalts der Figuren, eine Rückformulierung der Frage: wie frei sind wir denn wirklich, wenn wir aus dem Konsens ausbrechen und jegliche Orientierungs- und Vergleichsmöglichkeiten aufgeben? Besteht nicht die Gefahr sich in der Über-In- dividualisierung der Gesellschaft zu verlieren. Wieviel Freiheit verträgt ein Mensch überhaupt? Eine provokante Frage, gerade in einem Land das gesellschaftlich und kulturell die Freiheit als höchstes Gut beschreibt. Nonsens ist wertfrei, entzieht sich den Regeln. Auf der anderen Seite kann aber auch die Harmonie befreiend sein, nämlich eben von der Angst. Das Lamm das in der christlichen Ideologie das Symbol für Jesus - den Befreier ist, wird hier befreit. Es bleibt eine persönliche Entscheidung sich dem Werte-Konsens einer Gesellschaft anzuschließen, doch wünscht sich nach wie vor jeder nicht durch den Nonsens seiner Mitmenschen eingeschränkt oder verletzt zu werden. Die Unberechenbarkeit des Nonsens, die Gefahr das er verletzend sein kann, verbannt ihn genauso in den Käfig wie den Konsens, der blind machen kann für Fehler, die unter dem Banner einer Ideologie gemacht werden. Wen wollen wir also befreien? Trauen wir uns in einen der Käfige rein? oder bleiben wir am Ende wie so oft nur Zuschauer?Ideologienzoo. Installation by Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma. Auf den ersten Blick scheint das Objekt (die Installation) eine fast wörtliche Umsetzung des Gedichtes „Konsen - Nonsens“ zu sein. Spielzeug-Figuren in ei- ner Materialsammlung aus Selbstgebasteltem und Kitsch öffnen einen Käfig und befreien ein Tier. Im Hintergrund des einen Käfigs eine Ikone, repräsentatives Requisit einer Konsensgesellschaft, im anderen Käfig eine Werbeseite aus einem Magazin, die ein starkgeschminktes Model zeigt. Davor steht, eingezäunt durch ein hohes Gitter ein Pferd mit Teufelskopf. Was wie spielerischer Nonsens wirkt ist bei genauerer Betrachtung des Symbol- gehalts der Figuren, eine Rückformulierung der Frage: wie frei sind wir denn wirklich, wenn wir aus dem Konsens ausbrechen und jegliche Orientierungs- und Vergleichsmöglichkeiten aufgeben? Besteht nicht die Gefahr sich in der Über-In- dividualisierung der Gesellschaft zu verlieren. Wieviel Freiheit verträgt ein Mensch überhaupt? Eine provokante Frage, gerade in einem Land das gesellschaftlich und kulturell die Freiheit als höchstes Gut beschreibt. Nonsens ist wertfrei, entzieht sich den Regeln. Auf der anderen Seite kann aber auch die Harmonie befreiend sein, nämlich eben von der Angst. Das Lamm das in der christlichen Ideologie das Symbol für Jesus - den Befreier ist, wird hier befreit. Es bleibt eine persönliche Entscheidung sich dem Werte-Konsens einer Gesellschaft anzuschließen, doch wünscht sich nach wie vor jeder nicht durch den Nonsens seiner Mitmenschen eingeschränkt oder verletzt zu werden. Die Unberechenbarkeit des Nonsens, die Gefahr das er verletzend sein kann, verbannt ihn genauso in den Käfig wie den Konsens, der blind machen kann für Fehler, die unter dem Banner einer Ideologie gemacht werden. Wen wollen wir also befreien? Trauen wir uns in einen der Käfige rein? oder bleiben wir am Ende wie so oft nur Zuschauer?

Ideologienzoo.
Installation by Bianca Wickinghoff und Oscar Ledesma.

Auf den ersten Blick scheint das Objekt (die Installation) eine fast wörtliche Umsetzung des Gedichtes „Konsen - Nonsens“ zu sein. Spielzeug-Figuren in ei- ner Materialsammlung aus Selbstgebasteltem und Kitsch öffnen einen Käfig und befreien ein Tier. Im Hintergrund des einen Käfigs eine Ikone, repräsentatives Requisit einer Konsensgesellschaft, im anderen Käfig eine Werbeseite aus einem Magazin, die ein starkgeschminktes Model zeigt. Davor steht, eingezäunt durch ein hohes Gitter ein Pferd mit Teufelskopf.
Was wie spielerischer Nonsens wirkt ist bei genauerer Betrachtung des Symbol- gehalts der Figuren, eine Rückformulierung der Frage: wie frei sind wir denn wirklich, wenn wir aus dem Konsens ausbrechen und jegliche Orientierungs- und Vergleichsmöglichkeiten aufgeben? Besteht nicht die Gefahr sich in der Über-In- dividualisierung der Gesellschaft zu verlieren. Wieviel Freiheit verträgt ein Mensch überhaupt? Eine provokante Frage, gerade in einem Land das gesellschaftlich und kulturell die Freiheit als höchstes Gut beschreibt. Nonsens ist wertfrei, entzieht sich den Regeln. Auf der anderen Seite kann aber auch die Harmonie befreiend sein, nämlich eben von der Angst. Das Lamm das in der christlichen Ideologie das Symbol für Jesus - den Befreier ist, wird hier befreit. Es bleibt eine persönliche Entscheidung sich dem Werte-Konsens einer Gesellschaft anzuschließen, doch wünscht sich nach wie vor jeder nicht durch den Nonsens seiner Mitmenschen eingeschränkt oder verletzt zu werden. Die Unberechenbarkeit des Nonsens, die Gefahr das er verletzend sein kann, verbannt ihn genauso in den Käfig wie den Konsens, der blind machen kann für Fehler, die unter dem Banner einer Ideologie gemacht werden. Wen wollen wir also befreien? Trauen wir uns in einen der Käfige rein? oder bleiben wir am Ende wie so oft nur Zuschauer?